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Zentralrat der Muslime in Deutschland e.V.


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Montag, 19.06.2017

19.06.2017 Erklärung des Zentralrates der Muslime in Deutschland (ZMD) zu dem Terroranschlag auf Muslime vor einer Moschee in London – „Weiter auf die Straße für den gesamtgesellschaftlichen Frieden gehen“



Der ZMD verurteilt den feigen Anschlag auf Muslime vor einer Moschee in London. Unsere Bittgebete gelten in diesen Stunden dem Toten und den z.T. Schwerverletzten, wie auch den Familien der Betroffenen. Wir stehen fest an ihrer Seite. In den vergangenen Tagen haben im Vereinigten Königreich islamfeindliche Übergriffe auf Personen und Moscheen vor dem Hintergrund der verabscheuungswürdigen Anschläge in Manchester und London zugenommen. Der terroristische Anschlag in der vergangenen Nacht ist jedoch der bis dato mörderischste Angriff auf muslimische Briten.   

Dazu sagte ZMD-Vorsitzender Aiman Mazyek: „Dieser Spirale der terroristischen Gewalt müssen wir durchbrechen, indem wir gesamtgesellschaftlich eine Allianz des Friedens, der Vernunft und der Solidarität bilden. Der Anschlag von London beweist zum wiederholten Mal, dass Terrorismus keine Religion kennt. Terrorismus ist areligiöser Nihilismus“.

Weiter folgert Mazyek „Die von einigen Stellen, auch in Deutschland, transportierte Auffassung, dass es einen bösen und weniger bösen Terror gibt, gilt es entschieden entgegenzutreten. In der Londoner „Seven Sisters Road“ sind wir alle wieder angegriffen worden. So wie wir auch in Berlin auf dem Breitscheidplatz alle angegriffen worden sind. Wir alle, religiöse wie auch nicht-religiöse Menschen, sind Teil einer großartigen Gesamtgesellschaft, die wir gemeinsam erhalten wollen. Deswegen ist es gut, dafür weiter auf die Straße zu gehen“.    

„Der Hochhausbrand in London hat gezeigt, wie auch Muslime unter Einsatz ihres Lebens, Menschen vor dem sicheren Tod retteten. Wenn aber Muslime Opfer von islamfeindlichen Terrorismus sind und gleichzeitig zur Zielscheibe der gesellschaftlichen Verachtung werden, wenn Muslime fortwährend als Fremdkörper in Europa diffamiert werden, dann haben die feigen Mörder, Menschenfeinde und Verbrecher ihren ersten Sieg errungen. Unsere Antwort auf den Terroranschlag von heute wird nicht Hass, nicht Krieg, nicht Gewalt sein, sondern unser Eintreten für den Frieden und Zusammenhalt unserer Gesellschaft, und zwar im engen Schulterschluss und Dialog mit allen Religionsgemeinschaften, mit allen aufrechten Demokraten und den zivilgesellschaftlichen Kräften, die bereit sind unsere Demokratie, unsere Freiheit und unseren Rechtsstaat zu stärken und zu erhalten“, so der ZMD-Vorsitzende abschließend.  

Berlin, 19.06.2017


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