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Zentralrat der Muslime in Deutschland e.V.


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Mittwoch, 01.04.2009

01.04.09 G20 Gipfel als Chance: Vorsitzende des Zentralrates der Muslime in Deutshland (ZMD) Ayyub Axel Köhler „Finanzmärkte und Realwirtschaft wieder zusammenbringen“



Es müssen nachhaltige Instrumente und Lösungswege aus der globalen Finanz und Wirtschaftskrise gefunden werden.

Der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) setzt deswegen große Hoffnung in das Treffen der G20 in London, wo sich nicht nur die Vertreter der führenden Industrienationen treffen. "Die Vielfalt der Lösungsmöglichkeiten sollte ausgeschöpft werden", so der ZMD Vorsitzende Ayyub Köhler.

Nicht nur aus islamischer Sicht ist es wichtig, dass die Finanzmärkte und die Realwirtschaft wieder zusammen gebracht werden. Die islamische Wirtschaftslehre mit ihren ethischen Regeln sollten dabei bedacht werden. Schließlich sind beispielsweise das Verbot Geld gegen Geld zu verleihen (Zinsverbot) dem Grundsatz nach auch bei Christen und Juden bekannt. Wichtig ist es auch die Rolle des Eigenkapitals deutlich zu stärken und Finanzinstrumente mit hoher Hebelwirkung wie Derivate stärker zu regulieren und an echte reale Geschäfte zu koppeln.

Köhler begrüßt besonders, dass die G20 Staaten die Bedeutung der Millenium Ziele der Vereinten Nationen in ihrem Aktionsplan hervorheben. Diese sind ein umfassendes Entwicklungsprogramm für die ärmsten Länder der Welt (u.a. Reduzierung der schweren Armut um 50 % bis zum Jahre 2015) und jetzt auch für die Weltwirtschaft. Der Aufruf des UN Generalsekretärs Ban Ki Moon nach einem substantiellen internationalen Konjunkturprogramm für die Entwicklungsländer ist ebenso nachdrücklich zu unterstützen. In diesem Zusammenhang ist an die Selbstverpflichtung der Staaten von 1970 zu erinnern, 0,7 % des Bruttonationaleinkommens für öffentliche Entwicklungsarbeit zur Verfügung zu stellen.

Erst fünf Staaten haben bislang ihr Versprechen wahr gemacht. Die G20 Staaten seien aufgerufen, nun ein verpflichtendes Zeichen zu setzen.

Nicht vergessen sollten die Menschen, dass auch jeder
Einzelne aus der Krise lernen kann, in seinem Handeln immer das rechte Maß zu wahren und sich von Übertreibungen fernzuhalten. Über all die großen Pläne sollten die Menschen Gott gedenken, den wir um SEINE barmherzige Rechtleitung in unseren Gebeten bitten.

„Wir beten auch, dass die Verantwortlichen weise und gerecht handeln und die richtigen Entscheidungen treffen.“, so der Zentralratsvorsitzende abschließend.



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