Vorstand und Beirat
Mitglieder
Ausschüsse und Beauftragte
Pressemitteilungen
Satzung
Selbstdarstellung
ZMD Archiv
Tag der offenen Moschee
Kontakt

Zentralrat der Muslime in Deutschland e.V.


Druckversion

Dienstag, 02.12.2008

ZMD zur neuen Urkunden-Regelung beim Standesamt: "Verordnung entspricht nicht dem Grundsatz der Gleichbehandlung aller Religionen in unsere Verfassung"



aus: im Gespräch Dr. Christoph Driessen, dpa vom 29.11.08

Köln - Der Zentralrat der Muslime in Deutschland hat
kritisiert, dass Muslime ihre Religionszugehörigkeit künftig nicht mehr in Geburts- und Eheurkunden eintragen lassen können. Dies sei «nicht akzeptabel», sagte der Generalsekretär des Zentralrats, Aiman Mazyek, der Deutschen Presse-Agentur dpa in Köln.

Die neue Regelung ergibt sich nach Angaben des Bundesverbands der Deutschen Standesbeamten aus einer Reform des Personenstandsgesetzes zum Jahreswechsel. In die Register dürfen dann nur noch solche Religionsgemeinschaften eingetragen werden, die Körperschaften des öffentlichen Rechts sind. Der Islam hat diesen Status nicht.

Mazyek sagte: «Die Verordnung entspricht nicht dem Grundsatz
unserer Verfassung, nämlich der Gleichbehandlung aller Religionen. Sie ebnet den Weg einer staatlich sanktionierten Ungleichbehandlung und wirkt sich letztlich diskriminierend für die Muslime aus.» Die Muslime würden zu Bürgern zweiter Klasse gemacht. «Fälschlicherweise gilt bei einigen Beamten in unserem Staat: Alle Religionen sind gleich, einige aber gleicher», sagte Mazyek.

Der Zentralrat der Muslime gilt unter den islamischen
Dachverbänden in Deutschland als vergleichsweise liberal. Er ist auch einer der Träger und Gründungsmitglieder des Koordinierungsrats der Muslime, in dem die Dachverbände gemeinsame Standpunkte absprechen.



Suche:

 

ZMD in den Medien

Suchen Sie nach dem Zentralrat bei news.google

Stellengesuch ZMD Büro Köln

Sekretär(in) für die Verwaltung des Kölner Büros des Zentralrat der Muslime in Deutschland gesucht (Halbtagsstelle). Sie sprechen deutsch, englisch und türkisch oder arabisch. Sie sind zuverlässig, stressfähig und können sich und Ihre Aufgaben gut organisieren. Sie suchen eine sinnvolle Tätigkeit zur Unterstützung des Islam in Deutschland und Europa. Bewerbung bitte per Mail an sekretariat@zentralrat.de

Sterbehilfe im Islam


Organspende


Organ- und Gewebespende aus islamischer Sicht – Von M.Z.S. Halabi

Islamische Charta

Islamische Charta
Grundsatzerklärung des
Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD) zur Beziehung der Muslime zum Staat und zur Gesellschaft.


Jetzt auch auf Englisch erhältlich - From now on available in English:
Islamic Charta in English

Islamische Charta auf französisch:
Charte Islamique

Islamische Charta auf türkisch: Islami Karta

Der Lehrplan (islamischer Religionsunterricht) des ZMD

- beim Sekretariat des ZMD für einen Unkostenbeitrag von 10 EUR (beizulegen in Briefmarken) bestellbar.

Copyright zentralrat.de - Impressum