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Zentralrat der Muslime in Deutschland e.V.

Dienstag, 02.05.2017


02.05.2017 Deutsche Übersetzung der „Marrakesch Deklaration“ wird in Frankfurt vorgestellt

Muslimische Erklärung zur Zukunft mit anderen Religionen sowie zu Rechten von Minderheiten.

Die Vorstellung der durch eine gemeinsame Initiative des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD) und des Zentrums Oekumene der EKHN und der EKKW entstandenen deutschen Übersetzung findet am 4. Mai 2017 um 18.30 Uhr im Zentrum Oekumene in der Praunheimer Landstraße 206, 60488 Frankfurt am Main statt.

Den Festvortrag hält Prof. Dr. Abdelmalek Hibaoui vom Institut für Islamische Theologie in Tübingen. Grußworte werden vom Botschafter der Vereinigten Arabischen Emirate, seiner Exzellenz Herrn Ali Al Ahmed, und dem Generalkonsul des marokkanischen Konsulates in Frankfurt am Main, Herrn Mohamed Achgalou, dem Referent für Interreligiösen Dialog im Kirchenamt der EKD in Hannover, Herrn Detlef Görrig, sowie dem ZMD-Vorsitzenden, Herrn Aiman Mazyek, und weiteren Würdenträgern und Gästen erwartet.

Am 27. Januar 2016 wurde die „Marrakesch Deklaration“ verabschiedet. Über 250 muslimische religiöse Autoritäten, Gelehrte sowie Staatsoberhäupter und Regierungsmitglieder aus der arabischen Welt, aber auch aus dem Iran, aus Pakistan und Indonesien tagten in Marrakesch, um die „Charta von Medina“ (622 n. Chr.) zu bekräftigen.

Die muslimischen Führungspersönlichkeiten zeigen mit dieser Deklaration, dass sie sich für eine gemeinsame Zukunft mit anderen Religionen sowie für gleiche Rechte von Minderheiten einsetzen. Die Erklärung wurde daher als bahnbrechend begrüßt und verdient auch in Deutschland eine angemessene Würdigung. Bisher lag allerdings keine deutsche Übersetzung vor. Durch eine gemeinsame Initiative des Zentralrats der Muslime in Deutschland und des Zentrums Oekumene ist diese nun auf den Weg gebracht worden und wird im Rahmen der Festveranstaltung vorgestellt.


Berlin/Frankfurt, 02.05.2017